Wie du die Öffnungsrate deines Newsletters steigerst

Öffnungsrate Newsletter

Du hast dir über Monate eine Email-Liste aufgebaut? Du hast einen Newsletter mit ansprechendem Design und tolle Inhalten erstellt? Und trotzdem liegt deine Öffnungsrate im unteren Bereich?
Ich kann dich verstehen – so etwas kann wirklich sehr frustrierend sein. In so einem Newsletter steckt meist stundenlange Arbeit. Doch was bringt das Ganze, wenn niemand den Inhalt sieht?
Auch wenn du das bestimmt schon gefühlte 100x gehört hast:

„The money is in the list“

Deshalb solltest du dich auf keinen Fall entmutigen lassen und weiterhin fleißig Email-Abonnenten sammeln, tolle Inhalte erstellen und Newsletter versenden!

 

Wenn du diese Tipps beherzigst, ist die Öffnungsrate deines nächsten Newsletters garantiert schon höher:

 

Betreff

Der Betreff ist das A&O im Email Marketing. Der Betreff ist das erste, was deine Abonnenten von deiner Mail sehen.
Du kennst das ja: für den persönliche ersten Eindruck hat man nur wenige Sekunden Zeit. Und so ist das auch mit dem Betreff deines Newsletters.

 

Heutzutage wird man mit Mails regelrecht überschwemmt. Wir haben gelernt, über die verschiedenen Betreffzeilen der vielen Mails zu scannen und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu entscheiden, welche wir öffnen und welche nicht. Dein Newsletter hat also nur eine Chance von ein paar Millisekunden, um das Interesse deiner Abonnenten zu wecken.
Es ist natürlich wichtig, dass der Leser den Inhalt der Mail auf den ersten Blick erkennt. Es ist aber noch viel wichtiger, dass der Leser auf den ersten Blick den Nutzen für ihn erkennt. Du musst in deinem Betreff also diese Fragen beantworten:

 

– Warum soll ich diese Mail öffnen?
– Welchen Nutzen bringt mir das Öffnen der Mail?

 

11 Tipps wie du mit effektiveren Betreffzeilen deine Öffnungsraten steigerst, findest du in einem gelungenen Artikel der edialog GmbH.


Segmentieren der Abonnenten

Du hast inzwischen sicherlich einige Abonnenten in deiner Email-Liste. Doch ich wette, dass sich nicht alle über das gleiche Formular eingetragen haben, oder? 😉
Du hast bestimmt ein relativ allgemein gehaltenes Formular zur Newsletteranmeldung auf deiner Seite. So beispielsweise:

 

 

Hier tragen sich diejenigen Nutzer ein, die den Inhalt deiner Seite, deine Produkte oder deine Dienstleistung interessant finden. Dies sind meiner Meinung nach die wertvollsten Abonnenten, denn sie interessieren sich wirklich für dein Angebot und wollen regelmäßig von dir informiert werden.

 

Verschiedene Arten von Abonnenten

 

Dann gibt es noch diejenigen, die sich in deine Liste eintragen, um etwas zu bekommen. Dies kann beispielsweise ein kostenloses Ebook, eine Checkliste, ein Video oder ein Podcast sein. Diese sogenannten Freebies dienen im Endeffekt nur dazu, deine Email-Liste auszubauen. Diese Abonnenten können wertvoll sein, müssen aber nicht. Unter ihnen können sich ein paar richtige Schätze befinden, die es gilt herauszufiltern. Der Großteil hat aber wahrscheinlich nur etwas Kostenloses abgreifen wollen.
Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten, um die Zahl seiner Abonnenten zu erhöhen. Aber bleiben wir mal bei diesen beiden.

 

Verschiedene Motive

 

Die beiden Gruppen haben unterschiedliche Motive und bevorzugen somit auch unterschiedliche Inhalte. Deshalb empfiehlt es sich schon bei der Integration deiner Formulare auf deiner Webseite verschiedene Gruppen zu bilden.
So hast du im Anschluss die Möglichkeit, beiden Gruppen jeweils auf sie zugeschnittene Newsletter zukommen zu lassen und somit deine Öffnungsrate zu steigern.


Frequenz variieren

Wie oft solltest du deinen Newsletter verschicken?
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Gibt man diese in eine Suchmaschine ein, erhält man Antworten. Viele Antworten. Viele verschiedene Antworten.
Die einen sagen, dass man mehrmals wöchentlich einen Newsletter verschicken soll. Andere sind der Meinung, dass einmal pro Woche ausreicht und wieder andere behaupten, dass es reicht einmal im Monat eine Mail an seine potentiellen Kunden zu verschicken.

 

Doch wer hat nun Recht?

Ich muss dich leider enttäuschen: ich weiß es nicht.
Ich denke, dass sich das Ganze nicht so einfach pauschalisieren lässt. Je nach Branche, Produkt oder Dienstleitung hat man verschiedene Abonnenten.
Du freust dich bestimmt, wenn du jede Woche zweimal günstige Angebote für deinen nächsten Sommerurlaub erhältst, oder? Das weckt das Fernweh und man sieht sich sowieso gerne Bilder von Palmen, Strand und Meer an.
Würdest du aber jede Woche von deinem Steuerberater hören wollen? Ich glaube ja eher nicht – da wird man nur daran erinnert, dass man ja eigentlich viel zu viel von seinem hart erarbeiteten Geld abgeben muss.

 

Mein Tipp

 

Hier gilt: probieren geht über studieren. Du solltest über mehrere Monate hinweg einfach testen, was für dein Geschäft am besten funktioniert.
Variiere regelmäßig die Frequenz und beobachte dabei deine Öffnungsrate. So wirst du relativ schnell herausfinden können, was für dich am besten funktioniert.

 

 

Zeitpunkt und Wetter

 

Du fragst dich jetzt bestimmt, was das Wetter mit deinem Newsletter zu tun hat, oder?

 

Ich behaupte: ziemlich viel.

 

Aber kommen wir nun erst einmal zum Zeitpunkt. Es ist entscheidend zu welcher Tageszeit du deinen Newsletter verschickst. Und dann hängt die Höhe deiner Öffnungsrate natürlich auch noch davon ab, ob Wochenende ist oder nicht.

 

Doch auch hier will und kann ich wieder keine allgemeingültige Aussage treffen.
Wenn du im B2B-Bereich unterwegs bist, ist es wahrscheinlich besser deinen Newsletter während der normalen Geschäftszeiten zu versenden. Doch auch hier kann man wieder unterscheiden: sprichst du beispielsweise hauptsächlich Führungskräfte an, ist ein anderes Zeitfenster sinnvoll, als bei der Ansprache von Auszubildenden.
Im B2C – Bereich bieten sich dagegen der Feierabend und das Wochenende an, da hier die meisten Leute Zeit haben. Aber was ist, wenn du beispielsweise hauptsächlich Personen in Elternzeit als Abonnenten hast?

 

Aber kommen wir nun zum Wetter

 

Und beim Wetter können wir eigentlich auch die Jahreszeit mit einschließen. Im Dezember ist 18:00 Uhr nämlich etwas völlig anderes als 18:00 Uhr um Juli.
Bei schönem Wetter ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Abonnenten nach ihrem Arbeitstag noch unterwegs sind größer, als wenn es regnet oder schneit.
Auch dies ist bei der Planung der Uhrzeit zu beachten, um deine Öffnungsraten zu steigern.
Hier gilt das Gleiche wie bei der Frequenz: je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung ist der ideale Zeitpunkt für den Versand deines Newsletters unterschiedlich. Und auch der Einfluss des Wetters und der Jahreszeit werden von Business zu Business variieren. Probiere einfach aus, was für dich funktioniert.

 

 

Fazit

Ich hätte dir gerne ein Geheimrezept für eine hohe Öffnungsrate deines Newsletters an die Hand gegeben. Doch du siehst – das ist eigentlich nicht möglich.
Du musst bei der Planung deines Newsletter so viele verschiedene Faktoren berücksichtigen, dass man keinen allgemeingültigen Fahrplan erstellen kann. Und du darfst nie vergessen: einer dieser Faktoren ist der Mensch. Dein Abonnent. Dein potentieller Kunde.
Und wie wir alle wissen, kann man das Verhalten eines Menschen nicht planen. Denn jeder ist anders. Und das ist gut so.

 

Öffnungsrate

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