7 Tipps, wenn dein Newsletter im Spam-Ordner landet

Newsletter im Spam-Ordner

Du willst deinen Newsletter versenden und hast Angst, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet? Du hast bereits Newsletter verschickt und hast erfahren, dass deine Mails bei den meisten Empfängern gar nicht ankommen? Das kann an verschiedenen Gründen liegen. In diesem Artikel zeige ich dir 7 Tipps, damit dir das nicht mehr passiert.

Hinter einem Newsletter steckt ganz schön viel Arbeit. Zuerst hast du dir mühsam deine Empfängerliste aufgebaut, dir dann großartigen Inhalt überlegt und diesen dann aufwendig in ein passendes Format gebracht. Doch was bringt dir das alles, wenn dein Newsletter im Spam-Ordner versickert und den Inhalt niemals jemand sehen wird?

Richtig! Nämlich gar nichts.

Wenn du die folgenden 7 Tipps befolgst, hast du gute Chancen, dass deine Mails nicht mehr im Nirgendwo landen.

 

Wie du vermeidest, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet

 

Betreff

Dass der Betreff sehr wichtig ist, weißt du bestimmt bereits – dieser entscheidet nämlich, ob der Empfänger deine Mail öffnet oder nicht. Weitere Tipps zur Öffnungsrate deines Newsletters findest du hier.
Doch diese Entscheidung kann dein Abonnent erst treffen, wenn dein Newsletter auch wirklich in seinem Postfach gelandet ist. Und auch hierbei ist der Betreff entscheidend.

 

Wähle deinen Betreff sorgfältig

 

Der Betreff deines Newsletters sollte nicht wie ein Werbetext klingen. Vermeide typische Werbewörter, wie Gewinnspiel oder Angebot. Achte außerdem darauf, keine Großschreibung wie beispielsweise „Jetzt NEU!“ oder unnötige Satzzeichen (?!?!?!) zu verwenden.

 

 

Absender

Du kennst das bestimmt: du hast in deinem eigenen Spam-Ordner massenhaft Emails von Paypal, amazon oder deiner Bank. Betrüger versuchen oft die vermeintlich vertrauensvollen Namen von seriösen Unternehmen zu nutzen, um sich das Vertrauen der Empfänger zu erschleichen. Gottseidank werden diese aber meistens erkannt und in den Spam-Ordner verschoben.

Nutze einen seriösen Absender

Du kannst beispielsweise deinen eigenen Namen, anstatt den Namen deiner Marke verwenden. Mein Newsletter kommt zum Beispiel auch direkt von mir und nicht von der Marketingbiene. Was aber noch der viel bessere Weg ist: bitte deine Empfänger beim nächsten Newsletter doch einfach, deine Adresse in ihre Kontaktliste aufzunehmen – dann kommt dein Newsletter garantiert an! 🙂

 

 

Anrede

Der Spamfilter kontrolliert zudem, ob deine Mail an einen unbekannten Empfänger verschickt wurde oder ob der Empfänger direkt mit Namen angesprochen wird. Wenn du nicht so viele persönliche Daten von deinen Abonnenten abfragen willst, kann ich das verstehen. Denn dadurch steigt bei vielen die Hemmschwelle und sie tragen sich doch nicht in deinen Newsletter ein.

Es reicht aber oft schon, den Vornamen und die Email-Adresse abzufragen. So kannst du deine Empfänger direkt mit dem Vornamen ansprechen.

 

 

Versand an mehrere Empfänger

Ist das nicht toll, wenn man eine große Empfängerliste aufgebaut hat und seine Mail an möglichst viele Menschen verschicken kann?

Doch wenn du deinen Newsletter über Bcc an viele verschiedene Adressen verschickst, wird deine Mail in so gut wie allen Fällen im Spam-Ordner landen.

TIPP: Nutze einen Newsletter Dienst

Du kannst dies ganz leicht umgehen, indem du deine Mails über einen Newsletter Anbieter, wie Mailchimp oder Cleverreach verschickst. Bis zu einer bestimmten Empfängerzahl sind diese Dienste sogar kostenlos! 🙂

Außerdem hast du hier noch viele weitere Vorteile, wie beispielsweise Opt-in und Opt-out Formulare.

 

 

Keywords

Keywords sind wichtig, Keywords sind gut, Keywords brauchen wir immer und überall.

Wirklich? Immer und überall?

In deiner Mail solltest du eher sparsam damit umgehen, denn sonst kann es ganz schnell passieren, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet, obwohl du alle anderen Tipps beherzigt hast.

Denn häufig vorkommende Keywords werden von Spambots oft missbräuchlich genutzt. Um diesen Missbrauch zu verhindern, werden spezielle Keyword-Filter eingesetzt, die dann eventuell fälschlicherweise dass auch dein Newsletter im Spam-Ordner landet.

Neben der eher spärlichen Verwendung von Keywords solltest du im Text deiner Mail (so wie auch schon im Betreff) typische Werbebegriffe, unnötige Satzzeichen und Großschreibung vermeiden.

 

 

HTML und Grafiken

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, deinen Newsletter im Text-Format, im HTML-Format oder im Multipart-Format zu verschicken.

 

Reines Textformat

Beim reinen Text-Format hast du, wie der Name schon sagt, nur die Möglichkeit Text zu erstellen. Mit Grafiken und Formatierungen, wie zum Beispiel Schriftarten oder Farben kannst du hier also nicht arbeiten.

Dein Nachteil: deine Mails sehen nicht wirklich schön aus und du kannst nur sehr wenig Information hineinpacken, da es sonst schnell unübersichtlich wird.

Dein Vorteil: deine Email wird normalerweise nicht im Spam-Ordner landen! 🙂

 

Reines HTML-Format

Im HTML-Format sind dir nahezu keine Grenzen gesetzt: du kannst verschiedene Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftfarben & Hintergrundfarben einstellen. Du kannst Grafiken hochladen und direkt von diesen auf deine Webseite verlinken. Außerdem kannst verschiedene Textblöcke in unterschiedlichen Formaten einfügen.

 

Das klingt toll, nicht wahr?!

 

Dein Vorteil: Dein Newsletter sieht super aus und dir stehen unendlich viele Möglichkeiten der Gestaltung zur Verfügung.

Dein Nachteil:

  • Dein Newsletter sieht auf deinem Computer wirklich toll aus. Doch wie sieht das bei deinen Empfängern aus? Die Darstellung in anderen Email-Clients kannst du nicht beeinflussen. Und so kann es ganz schnell mal passieren, dass deine Mail bei deinen Empfängern komplett verzerrt wird
  • Bei Verwendung von HTML und vielen Grafiken ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landen wird sehr hoch!

 

Multipart-Format

Das Multipart-Format ist eine Kombination aus den beiden anderen Formaten. Hierbei werden das Text-Format und das HTML-Format in eine gemeinsame Email „verpackt.“ So wird denjenigen Empfängern, die das HTML-Format anzeigen lassen können auch dieses zur Verfügung gestellt und die anderen bekommen das für sie passende Textformat.

Aber keine Angst: für dich bedeutet das nicht den doppelten Aufwand. Du erstellst ganz normal deine Mail im HTML-Format und diese wird dann automatisch in das Text-Format umgewandelt.

Mein Tipp:

Du musst für dich selbst entscheiden, wie wichtig eine schöne Darstellung deines Newsletters für dich ist. Wenn es dein größtes Ziel ist, nicht im Spam-Ordner zu landen, dann ist das Text-Format sicher die richtige Wahl.

Wenn du aber nicht auf die Formatierung und schöne Bilder verzichten willst, dann nutze das Multipart-Format. Achte dabei aber darauf, nicht mehr Grafiken einzubauen, als unbedingt nötig. Der Textteil sollte gegenüber dem HTML und dem Grafikteil überwiegen.

 

 

Rechtliche Bedingungen

Du weißt sicherlich, dass man einige rechtliche Bedingungen beachten sollte, wenn man einen Newsletter verschicken möchte. Darunter fällt auch der gut sichtbare Link zur Abbestellung des Newsletters.

Fehlt dieser, wird deine Mail sehr schnell im Spam-Ordner landen.

TIPP: Bei Nutzung eines Email-Dienstes, wie Mailchimp oder Cleverreach wird dieser Link automatisch eingefügt und du brauchst dir keine Gedanken mehr darum machen.

 

 

Fazit

Keiner von uns kann in die Spam-Filter hineinschauen. Zur Sicherheit der Empfänger werden die Kriterien zudem stetig angepasst. Wenn du dich aber an diese 7 Tipps hältst, hast du eine sehr gute Chance, dass dein Newsletter bei den meisten deiner Empfänger auch wirklich ankommt.

Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren. Teste, was für dich und dein Business am besten klappt. Und hole dir auch auf jeden Fall Feedback von deinen Empfängern ein:

  • Ist die Mail angekommen oder im Spam-Ordner gelandet?
  • Wie wird die reine Text-Formatierung wahrgenommen?
  • Bieten Grafiken einen echten Mehrwert für deine Empfänger?

 

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei der Erstellung und dem Verschicken deines Newsletters! 🙂

Newsletter im Spam-Ordner

Ramona

Ramona

Social Media Expertin

Ramona ist Beraterin für das Thema Marketing. Sie unterstützt (Klein-)Unternehmer, Freiberufler und Blogger dabei, ihre individuelle (Online-) Marketingstrategie zu entwickeln.
Auf ihrem Blog www.marketingbiene.de steht sie dir mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

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