Newsletter Betreffzeile: 9 Tipps für eine höhere Öffnungsrate

Newsletter Betreffzeile

Für dein Online Marketing ist der Aufbau einer Email-Liste eigentlich unumgänglich. Doch um wirklich erfolgreiches Email Marketing betreiben zu können, musst du dir nicht nur eine große Email-Liste aufbauen, sondern auch sicherstellen, dass deine Mails von deinen Abonnenten gelesen werden.

Denn bei der vielen Arbeit, die der Aufbau einer Email-Liste und das Erstellen toller Newsletter Inhalte bedeutet, wäre es doch schade, wenn nur wenige deine Emails öffnen.

 

Doch wie kannst du es schaffen, dass deine Abonnenten deinen Newsletter öffnen?

 

Ganz einfach: indem du deine Newsletter Betreffzeile optimierst.

Wenn wir Menschen persönlich begegnen haben wir maximal 7 Sekunden Zeit für einen ersten Eindruck.

Bei der großen Informationsflut, der wir tagtäglich ausgesetzt sind, hat unser Newsletter noch weit weniger Zeit, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Deine Abonnenten entscheiden innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob sie deine Email öffnen oder sie sofort in den Papierkorb verschieben.

 

Und genau diese Sekundenbruchteile musst du nutzen!

 

Damit dein Newsletter einen guten ersten Eindruck erweckt und von deinen Abonnenten als lesenswert eingestuft wird, musst du einen richtig guten Betreff formulieren. Damit dir das auch gelingt, habe ich dir hierfür 9 Tipps zusammengestellt:

 

 

Newsletter Betreffzeile: 9 Tipps für eine höhere Öffnungsrate

 

 

Verwende den richtigen Absender

Ich habe ja gerade behauptet, dass deine Betreffzeile das Einzige ist, anhand dessen deine Newsletter Abonnenten ihre Entscheidung treffen. Doch wenn wir es ganz genau nehmen, stimmt das so nicht: denn deine Leser nehmen neben deiner Betreffzeile natürlich auch den Absender der Email wahr.

Und genau das solltest du dir zu Nutze machen!
Indem du hier deinen Namen oder den Namen einer anderen Ansprechperson einträgst, erweckst du bei deinen Abonnenten das Gefühl, dass die Email von einem richtigen Menschen und nicht von einem anonymen Unternehmen kommt. Wenn du zusätzlich zum Namen noch die Bezeichnung des Unternehmens angibst, können deine Leser genau einordnen, von wem die Email kommt. Dies bringt dir einen kleinen Vertrauensvorschuss und du wirst nicht sofort gedanklich in die Schublade „Spam und/oder uninteressant“ gesteckt.

 

 

Das Wichtigste zuerst

Wir lesen von links nach rechts. Das heißt von Zeilenanfang bis hin zum Zeilenende. Und das gilt natürlich auch dann, wenn wir unser Postfach nach interessanten Emails abscannen.

Und genau deshalb sollte das Wichtigste ganz vorne in deiner Betreffzeile stehen.

 

Doch was ist das Wichtigste?

 

Nehmen wir doch einfach mal als Beispiel deine Webseite. Damit deine Webseite von den gängigen Suchmaschinen gefunden wird, ist doch bestimmt jede deiner Seiten auf ein bestimmtes Keyword optimiert. Und genau so musst du dir das auch bei deinem Newsletter vorstellen.

Du sollst jetzt natürlich nicht anfangen deine Emails auf ein Keyword zu optimieren, aber versuche einmal den Inhalt des jeweiligen Newsletters mit 1 bis max. 2 Wörtern zu beschreiben.

Wenn deine Leser sich derzeit genau für dieses Keyword interessieren, werden sie sich sogar darauf freuen, neue und interessante Inhalte von dir zu diesem Thema zu bekommen. Und genau diese Abonnenten möchtest du ja abholen.

 

 

Formuliere deine Betreffzeile kurz und knapp

Je nachdem auf welchem Gerät und mit welcher Software deine Abonnenten den Newsletter öffnen, sehen sie nur eine bestimmte Anzahl der von dir verwendeten Zeichen. Damit nichts Wichtiges abgeschnitten wird, solltest du deine Formulierung so lang wie nötig aber so kurz wie möglich halten.

Das heißt, dass du natürlich die wichtigsten Informationen hineinpacken, aber deine Formulierung zu kurz wie möglich halten solltest.

Denn nur so kannst du dir sicher sein, dass auch jeder deiner Leser, egal auf welche Art und Weise er deinen Newsletter empfängt deine mühevoll formulierte Betreffzeile lesen kann.

 

 

Wecke Neugier und vermittle Nutzen

Menschen sind von Natur aus neugierig. Und genau diese Neugier musst du mit deiner Betreffzeile wecken. Du musst deine Leser so neugierig auf den Inhalt deiner Mail machen, dass sie es gar nicht erwarten können, sie zu öffnen.

Ein sehr guter Weg hierzu ist, den Lesern im Betreff sofort mitzuteilen, welchen Nutzen Sie aus dem Inhalt deiner Email ziehen können.

Das heißt, was haben oder können Sie nach dem Lesen der Mail, was sie vorher noch nicht hatten bzw. konnten?

 

 

Biete deinen Abonnenten Abwechslung

So neugierig die meisten Menschen sind, so sehr lieben sie auch die Abwechslung.

Auch wenn es sehr verführerisch ist, Betreffzeilen, die in der Vergangenheit gut funktioniert haben, immer wieder zu verwenden: biete deinen Lesern Abwechslung.

Die immer gleichen Betreffzeilen wirken eintönig und uninteressant und spätestens nach der dritten Verwendung werden sie wohl bei keinem deiner Leser mehr die Neugier wecken.

Deswegen solltest du dir immer wieder etwas Neues ausdenken und deine Abonnenten immer wieder von Neuem überraschen.

 

 

Transportiere in deiner Betreffzeile den Inhalt des Newsletters

Hast du auch schon mal Emails bekommen, die mit einer fantastischen Betreffzeile wirklich wertvollen Inhalt angepriesen haben? Und kaum dass du sie geöffnet hast, warst du maßlos enttäuscht, weil sie wieder nur Verkaufsangebot beinhaltet haben?

 

Das passiert leider viel zu häufig..

 

Doch da du wirklich gutes Email Marketing betreiben willst, sollte dir das auf keinen Fall passieren. Die Betreffzeile sollte wirklich immer zum Inhalt deiner Email passen. Denn sonst enttäuscht du deine Empfänger und wirst relativ schnell ihr Vertrauen verlieren. Und das wollen wir ja auf keinen Fall 😉

 

 

Vermeide die Verwendung von Spam Begriffen

Vermeide Begriffe wie

  • Angebot
  • Kostenlos
  • Discount
  • Gewinnchance
  • Lese selbst
  • Nur solange Vorrat reicht
  • Eilig
  • Vorschlag
  • 100% garantiert

Denn so läufst du ganz schnell Gefahr, dass deine Email im Spam-Ordner landet. Und das wirkt sich natürlich gar nicht gut auf deine Öffnungsrate aus 😉

 

 

 

Setze Symbole ein

Damit deine Empfänger deine Email wahrnehmen, musst du ihre Aufmerksamkeit erregen. Und das geht super, indem du Symbole einsetzt.

Trotzdem solltest du sie nicht zu oft verwenden. Zum einen können sie den Eindruck von Spam erwecken und zum anderen werden sie vielleicht nicht auf allen Geräten und mit jeder Software korrekt dargestellt.

Beispiele:

  • ☀☁☂☃
  • ➊➋➌
  • ☺☻

 

 

 

Teste, was für dich funktioniert

Natürlich gibt es nicht die eine perfekte Betreffzeile. Je nach Branche und Zielgruppe funktioniert etwas anderes. Deshalb musst du testen, was für dich funktioniert.

Teile hierzu deine Email-Liste in verschiedene Gruppen und verschicke ein und denselben Newsletter mit verschiedenen Betreffzeilen. So erkennst du sehr einfach, welche Formulierung für deinen Betreff den größten Erfolg gebracht hat.

Dies solltest du natürlich öfter wiederholen und kannst somit nach und nach eingrenzen, was für dich und dein Business wirklich funktioniert.

 

 

Fazit

Das Erstellen einer guten Newsletter Betreffzeile ist gar nicht so einfach. Wenn du mit deinem Email Marketing Erfolg haben möchtest, ist ein guter Betreff aber eine der Grundvoraussetzungen.

Wenn du dich an diese 9 Tipps hältst, kann aber so gut wie nichts mehr schief gehen 😉

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung!

 

Newsletter Betreffzeile

 

Ramona

Ramona

Social Media Expertin

Ramona ist Beraterin für das Thema Marketing. Sie unterstützt (Klein-)Unternehmer, Freiberufler und Blogger dabei, ihre individuelle (Online-) Marketingstrategie zu entwickeln.
Auf ihrem Blog www.marketingbiene.de steht sie dir mit Rat und Tat zur Seite.

Email Marketing: 15 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

Email Marketing ist und bleibt(!) eines der wichtigsten Instrumente für dein Online Marketing.

Warum beschäftigst du dich überhaupt mit dem Thema Marketing, wenn deine Leidenschaft eigentlich in einem ganz anderen Bereich liegt? Richtig! Du möchtest bekannter werden. Und hierfür bieten dir SEO und Social Media unglaublich viele Möglichkeiten.

Doch sind wir mal ganz ehrlich: was du wirklich möchtest, ist Kunden gewinnen. Und genau dafür solltest du dir eine Email-Liste aufbauen und Newsletter versenden!

Doch Email Marketing ist gar nicht so einfach, wie es vielleicht auf den ersten Blick scheint. Es geht um so viel mehr, als ein paar nette Worte in eine Mail zu tippen und diese an ein paar Leute zu verschicken.
So viele Möglichkeiten dir das Email Marketing auch bietet – es gibt mindestens genauso viele Fehler, die du beim Newsletter-Versand machen kannst.

Die wirklich gravierenden Fehler, die dich wertvolle Kunden kosten können, zeige ich dir in diesem Artikel.

 

Email Marketing: 15 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest – Auf einen Blick

 

Fehler #1: fehlende Einwilligung

Fehler #2: zu viele Pflichtfelder

Fehler #3: fehlendes Impressum

Fehler #4: zu viele Themen und Inhalte

Fehler #5: Betreffzeile nicht optimiert

Fehler #6: Rechtschreibfehler

Fehler #7: zu viele Links, zu wenig Inhalt

Fehler #8: Schreiben, weil man schreiben muss

Fehler #9: fehlender Ansprechpartner

Fehler #10: keine Unterscheidung der Zielgruppe

Fehler #11: kein responsive Design

Fehler #12: zu viele Bilder & HTML

Fehler #13: fehlender Mehrwert

Fehler #14: falscher Versandzeitpunkt

Fehler #15: fehlender Call to Action

 

 

Email Marketing: 15 Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest

 

Fehler #1: Die Einwilligung des Empfängers fehlt

Ohne die ausdrückliche Zustimmung des Empfängers darfst du keine Werbe-Mails versenden. Lass dich von dem Begriff „Werbe-Mail“ nicht verwirren. Auch für Email Marketing, bei dem keine direkte Werbebotschaft vermittelt wird, ist diese Zustimmung notwendig.

Ich verschicke beispielsweise zweimal im Monat Tipps, Tricks & Vorlagen rund ums Thema Marketing an meine Newsletter Abonnenten. Diese Mails enthalten keine Werbebotschaft und bieten den Lesern echten Mehrwert. Da ich meine Mails aber über Cleverreach und an mehrere Personen gleichzeitig versende, bedarf es auch hier der ausdrücklichen Zustimmung der Empfänger.

Die Einwilligung sollte mittels eines Double-Opt-In Verfahrens erfolgen. Das heißt, dass deine Abonnenten Ihre Daten in ein entsprechendes Formular auf deiner Webseite oder auf deiner Landingpage eingeben. Im nächsten Schritt müssen sie ihre Anmeldung zu deinem Email-Verteiler noch einmal durch Klick auf einen Link in einer Email, die sie daraufhin bekommen, bestätigen.

 

 

Fehler #2: Du fragst zu viele Pflichtfelder ab

Bei der Abfrage der Daten deiner Abonnenten gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Je mehr Daten du von deinen potentiellen Email Abonnenten abfragst, desto höher ist die Hemmschwelle sich auch wirklich zu deinem Newsletter einzutragen.

Auf der anderen Seite ist es oft auch sinnvoll, beispielsweise den Namen und die Anrede mit abzufragen. Denn eine persönliche Anrede gibt deiner Email noch einmal einen ganz anderen Wert und trägt übrigens auch dazu bei, dass deine Email nicht im Spam-Ordner landet.

TIPP: Wenn du den Namen als Pflichtfeld angibst, dann vergiss bitte nicht die Anrede! Manche Namen können sowohl männlich als auch weiblich sein. Und eine falsche Anrede wirkt eher weniger gut, wie du dir vielleicht vorstellen kannst 😉

 

 

Fehler #3: Das Impressum fehlt

Dein Email Marketing stellt eine Art der geschäftlichen Kommunikation dar. Und hier bei uns in Deutschland herrscht bei dieser Art der Kommunikation eine Impressumspflicht. Aber keine Angst: hierdurch wird deine Mail auf keinen Fall abgewertet.

Das Impressum findet in der Regel bequem im Footer (ganz unten) Platz und verleiht deinem Newsletter sogar eine gewisse Seriosität.

Mehr Infos zum Impressum und Pflichtangaben im Newsletter findest du hier.

 

 

Fehler #4: Du hast zu viele Themen und Inhalte

Du hast bestimmt schon ganz viele Ideen im Kopf, welche Inhalte du für dein Email Marketing verwenden könntest.
Doch versuche dich hier ein bisschen zu bremsen. Wenn du versuchst, möglichst viele Themen in einem Newsletter unterzubringen, wird das Meiste untergehen.

Und da deine Inhalte sehr wertvoll sind, wäre das ja wirklich schade.

Ich empfehle dir deshalb, dass du jede Mail, die du für dein Email Marketing versendest, auf genau ein Thema beschränkst. So werden deine Leser nicht erschlagen und du kannst sichergehen, dass alles Wichtige auch wahrgenommen werden kann.

 

 

Fehler #5: Du hast die Betreffzeile nicht optimiert

Der Betreff ist das A&O im Email Marketing. Denn er ist das erste, was deine Abonnenten von deiner Mail sehen.

Und für einen guten ersten Eindruck hat man nur wenige Minuten Zeit. Denn bei der Vielzahl an Emails, die wir jeden Tag bekommen, haben wir gar nicht die Zeit uns mit jeder genau zu beschäftigen. Aus diesem Grund scannen für Betreffzeilen regelrecht und entscheiden uns innerhalb von Sekundenbruchteilen, ob wir eine Mail öffnen oder eben nicht.

Deshalb ist es so wichtig, dass dein Betreff das Interesse deine Abonnenten weckt. Dabei ist es natürlich wichtig, dass der Leser den Inhalt der Mail auf den ersten Blick erkennt. Es ist aber noch viel wichtiger, dass der Leser auf den ersten Blick den Nutzen für ihn erkennt. Du musst in deinem Betreff also diese Fragen beantworten:

– Warum soll ich diese Mail öffnen?
– Welchen Nutzen bringt mir das Öffnen der Mail?

Weitere Tipps, wie du die Öffnungsrate deines Newsletters steigern kannst, findest du hier.

 

 

Fehler #6: Du machst Rechtschreibfehler

Es klingt vielleicht banal, weil es eigentlich klar sein sollte: Rechtschreibfehler sind im Email Marketing ein absolutes No-Go!

Vor allem, wenn man den ganzen Tag Emails, Blogbeiträge, Angebote usw. schreibt, schleichen sich doch öfter mal Rechtschreibfehler ein. Ich wette mit dir, dass du auch in diesem Blogbeitrag mindestens einen Rechtschreibfehler finden wirst. Ich hoffe, das kannst du mir nachsehen 😉

Aber wenn man längere Texte schreibt, dann kann man diese noch so oft durchlesen – man sieht keine Fehler mehr, denn irgendwann wird man einfach „betriebsblind“.

Aus diesem Grund schreibe ich meine Blogartikel eine Woche und meine Newsletter mindestens einen Tag vor Veröffentlichung. Wenn man sich die Texte vor der Veröffentlichung noch einmal durchliest, findet man somit meistens noch den ein oder anderen Fehler 😉

Alternativ kannst du natürlich auch jemand anderes bitten, deinen Newsletter vor dem Versand noch einmal durchzulesen.

 

 

Ich bekomme regelmäßig Newsletter (selbst von großen Unternehmen), die aus mehr Links als aus Inhalt bestehen. Oft wird hier einfach nur ein Link unter eine Überschrift gesetzt. Gepaart mit dem Fehler zu vieler Inhalte, entsteht somit eine Art Inhaltsverzeichnis.

Zumal das Ganze dann oft ziemlich lieblos wirkt, muss ich als Leser dann anhand einer einzigen kurzen Überschrift entscheiden, ob ich auf diesen Link klicken will oder nicht.

In den meisten Fällen entscheide ich mich dann dazu, mich gar nicht damit auseinanderzusetzen und lösche die Mail ungelesen.
Und da das wahrscheinlich nicht nur mir, sondern auch deinen Lesern so geht, solltest du darauf achten, dass dein Newsletter aus mehr Inhalt, als aus Links besteht.

Achte darauf, dass ein großer Teil des Inhalts, den du vermitteln willst, schon in deiner Mail steht. Ich empfehle dir dann mit 1-2 Links deine Leser beispielsweise auf deine Webseite zu leiten.

 

 

Fehler #8: Du schreibst, weil du schreiben musst

Ich plane gerne und ich plane viel. Beispielsweise ist Montag mein Tag zum Blogartikel schreiben. Jeden Dienstag kommt ein neuer Blogbeitrag online und am Mittwoch mache ich Fotos für meine Social Media Kanäle.
Doch ich habe beispielsweise keinen festen Termin, zu dem ich meinen Newsletter verschicke.

Warum?

Viele setzen sich einen genauen Zeitpunkt, wann sie wieder einen neuen Newsletter verschicken wollen. Beispielsweise jeden Donnerstag um 12:00 Uhr.

Doch wenn du das machst, setzt du dich damit nur unter Druck, einen Newsletter schreiben zu müssen – ob du etwas zu sagen hast oder nicht. Und Inhalt zu erstellen, der deinen Lesern wirklichen Mehrwert bietet, braucht nun mal seine Zeit.

Also setze dich nicht unter Druck, indem du dir regelmäßige Fristen setzt. Dadurch läufst du nur Gefahr, zwar viele, aber schlechte Mails zu verschicken. Nimm dir lieber die Zeit, die brauchst, und erstelle Inhalte, die deinen Abonnenten echten Mehrwert bieten.

 

 

Fehler #9: kein klarer Ansprechpartner für Abonnenten

Als Trainer, Coach, Fotograf oder Steuerberater ist das natürlich nahezu unmöglich, aber viele Unternehmer anderer Branchen verstecken sich gerne hinter ihrem Firmennamen und ihren Produkten.

Im Email Marketing kommunizierst du mit deinen (potentiellen Kunden). Und die meisten Menschen kommunizieren lieber mit anderen Menschen, als mit ganzen Unternehmen. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass deine Email Abonnenten einen direkten Ansprechpartner haben, dem Sie bei Fragen auch eine Email schicken können.

Je nachdem, wer deine Zielgruppe ist, kannst du hier entweder mit deinem Vornamen oder mit deinem ganzen Namen arbeiten.

 

 

Fehler #10: Kunden und potentiellen Kunden die gleichen Emails senden

Du hast bestimmt schon einige Kunden in deinem Verteiler oder? Und genauso sind da bestimmt auch einige Personen, die noch zu Kunden werden können. Die einen haben schon etwas bei dir gekauft und kennen dich vielleicht sogar persönlich und die anderen sind vielleicht gerade erst zufällig auf deiner Webseite gelandet und haben sich für deinen Newsletter angemeldet.

Und nun willst du beiden Gruppen die gleiche Email schicken?

 

Eine ganz schlechte Idee.

 

Die Inhalte deines Newsletters solltest du unbedingt für die jeweilige Gruppe anpassen! Das heißt im ersten Schritt natürlich, dass du sowohl für die Bestandskunden, als auch für die potentiellen Kunden einen eigenen Verteiler einrichten musst. Bei den gängigen Newsletter-Diensten, wie Cleverreach oder Mailchimp ist das beispielsweise ganz einfach.

 

Doch warum solltest du Kunden und potentiellen Kunden überhaupt verschiedene Emails schicken?

 

Wenn du beispielsweise eine tolle Rabatt-Aktion für Neukunden planst und diese Mail auch an deine Bestandskunden schickst, kann sich das negativ auswirken. Deine Bestandskunden werden sich zum einen fragen, warum sie diese Mail überhaupt bekommen. Und zum anderen (was noch schlimmer ist), warum sie nicht von deiner Aktion profitieren können.

Dies ist natürlich ein sehr einfaches Beispiel. Aber es lohnt sich auf jeden Fall, die Inhalte für die beiden Gruppen entsprechend anzupassen. Dadurch kannst du zu unterschiedlichen Zeitpunkten verschiedene Kampagnen planen und deine Abonnenten genau da abholen, wo du denkst, dass sie stehen.

Der Kontakt im Email Marketing ist sehr persönlich. Deine Abonnenten haben dir ihr Vertrauen in Form ihrer Email-Adresse geschenkt. Und um dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen, solltest du deine Inhalte genau abstimmen.

 

 

Fehler # 11: kein responsive Design

„Beim Responsive Webdesign (im Deutschen auch responsives Webdesign genannt oder kurz RWD, englisch responsive ‚reagierend‘) handelt es sich um ein gestalterisches und technisches Paradigma zur Erstellung von Websites, so dass diese auf Eigenschaften des jeweils benutzten Endgeräts, vor allem Smartphones und Tabletcomputer, reagieren können. Der grafische Aufbau einer „responsiven“ Website erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Site betrachtet wird.“ Quelle: Wikipedia.de

 

Das hört sich kompliziert an? Keine Angst – ist es nicht. Responsive Design heißt im Prinzip einfach nur, dass deine Email auch dann schön dargestellt wird, wenn deine Abonnenten sie auf ihrem Tablet oder Smartphone lesen.

Und da die Nutzung von mobilen Geräten stetig zunimmt, ist dies ein sehr wichtiger Faktor, wenn du erfolgreiches Email Marketing betreiben willst.

Denn die meisten deiner Abonnenten werden deine Mail über ihr Smartphone öffnen. Und wenn diese dann fehlerhaft dargestellt wird, war deine mühevolle Arbeit leider völlig umsonst und deine Abonnenten löschen deine Email ungelesen.

Und damit dir genau das nicht passiert, solltest du unbedingt darauf achten, dass deine Newsletter-Vorlage responsive Design unterstützt.

Fehler #12: zu viele Bilder, zu viel HTML

Es ist natürlich verführerisch, viele Bilder, Tabellen und Schriftarten bei der Erstellung des Newsletters zu nutzen. Das sieht doch auch einfach schöner aus, oder?

Ja, tut es! Zumindest auf deinem PC. Doch du musst bedenken, dass nicht alle deine Abonnenten das gleiche Gerät, das gleiche Mailprogramm oder das gleiche Betriebssystem haben wie du. Und je nachdem, welche Software deine Abonnenten nutzen, kann deine Mail komplett anders dargestellt werden, als du das beabsichtigst.

Deshalb solltest du versuchen mit möglichst wenig Bildern und HTML auszukommen. Arbeite hier viel mit Text und leite von der Mail beispielsweise direkt auf deine schön gestaltete Landing Page.

TIPP: Zu viele Bilder und zu viel HTML können auch bewirken, dass deine Mail im Spam Ordner deiner Empfänger landet. Und das wollen wir ja auf keinen Fall 😉
Tipps, falls dein Newsletter trotzdem im Spam Ordner landet, findest du hier.

 

 

 

Fehler #13: kein Mehrwert

Was ist eigentlich das Ziel deines Email Marketings?

Im Endeffekt willst du mehr Kunden gewinnen, oder? Doch dafür musst du erst das Vertrauen deiner Abonnenten gewinnen und dich als Experten positionieren.

Stell dir mal vor, du bist auf der Webseite eines Karriere Coaches. Dieser verspricht dir einen kostenlosen Fahrplan zur Erreichung deiner Karriere-Ziele, wenn du dich in seinen Newsletter einträgst. Da du dich gerade sowieso mit dem Thema Karriere-Planung auseinandersetzt, trägst du dich bereitwillig in den Newsletter ein und bekommst auch prompt das Arbeitsblatt den Fahrplan zur Karriere-Planung.

Du hattest noch gar nicht die Zeit, dich richtig mit dem Arbeitsblatt zu beschäftigen, schon erhältst du die erste Mail des Karriere Coaches, in der er ausschließlich seinen neuesten Workshop bewirbt. Und das ist nicht die einzige reine Werbemail, die er dir in der kommenden Woche schickt.

Wie schnell trägst du dich wieder aus dem Newsletter aus?

Wahrscheinlich ziemlich schnell. Und das geht nicht nur dir so, sondern auch den meisten anderen Menschen, darunter auch deine potentiellen Kunden. Und genau aus diesem Grund ist es so wichtig, dass du deine Leser nicht nur mit kostenlosem Mehrwert in Verteiler „lockst“, sondern dass du ihnen regelmäßig wirklichen Mehrwert bietest.

So gewinnst du das Vertrauen deiner potentiellen Kunden und positionierst dich als Experten.

 

 

Fehler #14: falscher Versandzeitpunkt

Je nachdem, wie deine Zielgruppe zusammengesetzt ist, gibt es richtige und falsche Versandzeitpunkte. Ein denke ich für alle Zielgruppen denkbar schlechter Versandzeitpunkt ist beispielweise der 24.12. um 20:00 Uhr. Da werden wahrscheinlich die Wenigsten in ihr Email-Postfach schauen 😉

Es ist entscheidend zu welcher Tageszeit du deinen Newsletter verschickst. Und dann hängt die Höhe deiner Öffnungsrate natürlich auch noch davon ab, ob Wochenende ist oder nicht.

Doch ich will und kann hier keine allgemeingültige Aussage treffen.
Wenn du im B2B-Bereich unterwegs bist, ist es wahrscheinlich besser deinen Newsletter während der normalen Geschäftszeiten zu versenden. Doch auch hier kann man wieder unterscheiden: sprichst du beispielsweise hauptsächlich Führungskräfte an, ist ein anderes Zeitfenster sinnvoll, als bei der Ansprache von Auszubildenden.
Im B2C – Bereich bieten sich dagegen der Feierabend und das Wochenende an, da hier die meisten Leute Zeit haben. Aber was ist, wenn du beispielsweise hauptsächlich Personen in Elternzeit als Abonnenten hast?

 

Aber kommen wir nun zum Wetter

 

Und beim Wetter können wir eigentlich auch die Jahreszeit mit einschließen. Im Dezember ist 18:00 Uhr nämlich etwas völlig anderes als 18:00 Uhr um Juli.
Bei schönem Wetter ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Abonnenten nach ihrem Arbeitstag noch unterwegs sind größer, als wenn es regnet oder schneit.

Auch dies ist bei der Planung der Uhrzeit zu beachten, um deine Öffnungsraten zu steigern.
Hier gilt das Gleiche wie bei der Frequenz: je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung ist der ideale Zeitpunkt für den Versand deines Newsletters unterschiedlich. Und auch der Einfluss des Wetters und der Jahreszeit werden von Business zu Business variieren. Probiere einfach aus, was für deine Zielgruppe funktioniert.

 

 

Fehler #15: fehlender Call to Action

Ja, dieser berühmte Call to Action. Wenn du meinen Blog schon länger verfolgst, hast du garantiert schon von ihm gehört. Er ist nämlich ein zentraler Aspekt wenn es ums Thema Marketing geht.

Denn ohne einen Call to Action sind die meisten deiner Marketingmaßnahmen wirkungslos. Und da du in den meisten Fällen viel Zeit und auch Geld investierst, wäre das doch mehr als schade, oder?
Ein Call to Action ist eine Handlungsaufforderung. Das heißt, du sagst deinen Abonnenten, was sie konkret im nächsten Schritt tun sollen. Mögliche Beispiele für einen Call to Action sind:

  • Weiterlesen
  • Jetzt buchen
  • Jetzt vorbestellen
  • Jetzt einen der begehrten Plätze sichern
  • Jetzt teilnehmen

 

Für einen Call to Action gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Du musst ihn natürlich entsprechend des Inhalts und des Zieles deiner Email anpassen. Aber fehlen sollte er nie!

Fazit

Es gibt zahlreiche Fehler, die man im Email Marketing machen kann. Diese 15 Fehler sind wirklich gravierend, weshalb du sie unbedingt vermeiden solltest.

Die Liste ist aber auf keinen Fall vollständig! 🙂

Kennst du noch weitere Fehler, die wir unbedingt vermeiden sollten?
Schreib sie doch einfach in die Kommentare. Ich werde die Liste gerne ergänzen, damit andere diese Fehler machen können – wir aber nicht 😉

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim nächsten Versand deines Newsletters!

 

Fehler Email Marketing

Ramona

Ramona

Social Media Expertin

Ramona ist Beraterin für das Thema Marketing. Sie unterstützt (Klein-)Unternehmer, Freiberufler und Blogger dabei, ihre individuelle (Online-) Marketingstrategie zu entwickeln.
Auf ihrem Blog www.marketingbiene.de steht sie dir mit Rat und Tat zur Seite.

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7 Tipps, wenn dein Newsletter im Spam-Ordner landet

Newsletter im Spam-Ordner

Du willst deinen Newsletter versenden und hast Angst, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet? Du hast bereits Newsletter verschickt und hast erfahren, dass deine Mails bei den meisten Empfängern gar nicht ankommen? Das kann an verschiedenen Gründen liegen. In diesem Artikel zeige ich dir 7 Tipps, damit dir das nicht mehr passiert.

Hinter einem Newsletter steckt ganz schön viel Arbeit. Zuerst hast du dir mühsam deine Empfängerliste aufgebaut, dir dann großartigen Inhalt überlegt und diesen dann aufwendig in ein passendes Format gebracht. Doch was bringt dir das alles, wenn dein Newsletter im Spam-Ordner versickert und den Inhalt niemals jemand sehen wird?

Richtig! Nämlich gar nichts.

Wenn du die folgenden 7 Tipps befolgst, hast du gute Chancen, dass deine Mails nicht mehr im Nirgendwo landen.

 

Wie du vermeidest, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet

 

Betreff

Dass der Betreff sehr wichtig ist, weißt du bestimmt bereits – dieser entscheidet nämlich, ob der Empfänger deine Mail öffnet oder nicht. Weitere Tipps zur Öffnungsrate deines Newsletters findest du hier.
Doch diese Entscheidung kann dein Abonnent erst treffen, wenn dein Newsletter auch wirklich in seinem Postfach gelandet ist. Und auch hierbei ist der Betreff entscheidend.

 

Wähle deinen Betreff sorgfältig

 

Der Betreff deines Newsletters sollte nicht wie ein Werbetext klingen. Vermeide typische Werbewörter, wie Gewinnspiel oder Angebot. Achte außerdem darauf, keine Großschreibung wie beispielsweise „Jetzt NEU!“ oder unnötige Satzzeichen (?!?!?!) zu verwenden.

 

 

Absender

Du kennst das bestimmt: du hast in deinem eigenen Spam-Ordner massenhaft Emails von Paypal, amazon oder deiner Bank. Betrüger versuchen oft die vermeintlich vertrauensvollen Namen von seriösen Unternehmen zu nutzen, um sich das Vertrauen der Empfänger zu erschleichen. Gottseidank werden diese aber meistens erkannt und in den Spam-Ordner verschoben.

Nutze einen seriösen Absender

Du kannst beispielsweise deinen eigenen Namen, anstatt den Namen deiner Marke verwenden. Mein Newsletter kommt zum Beispiel auch direkt von mir und nicht von der Marketingbiene. Was aber noch der viel bessere Weg ist: bitte deine Empfänger beim nächsten Newsletter doch einfach, deine Adresse in ihre Kontaktliste aufzunehmen – dann kommt dein Newsletter garantiert an! 🙂

 

 

Anrede

Der Spamfilter kontrolliert zudem, ob deine Mail an einen unbekannten Empfänger verschickt wurde oder ob der Empfänger direkt mit Namen angesprochen wird. Wenn du nicht so viele persönliche Daten von deinen Abonnenten abfragen willst, kann ich das verstehen. Denn dadurch steigt bei vielen die Hemmschwelle und sie tragen sich doch nicht in deinen Newsletter ein.

Es reicht aber oft schon, den Vornamen und die Email-Adresse abzufragen. So kannst du deine Empfänger direkt mit dem Vornamen ansprechen.

 

 

Versand an mehrere Empfänger

Ist das nicht toll, wenn man eine große Empfängerliste aufgebaut hat und seine Mail an möglichst viele Menschen verschicken kann?

Doch wenn du deinen Newsletter über Bcc an viele verschiedene Adressen verschickst, wird deine Mail in so gut wie allen Fällen im Spam-Ordner landen.

TIPP: Nutze einen Newsletter Dienst

Du kannst dies ganz leicht umgehen, indem du deine Mails über einen Newsletter Anbieter, wie Mailchimp oder Cleverreach verschickst. Bis zu einer bestimmten Empfängerzahl sind diese Dienste sogar kostenlos! 🙂

Außerdem hast du hier noch viele weitere Vorteile, wie beispielsweise Opt-in und Opt-out Formulare.

 

 

Keywords

Keywords sind wichtig, Keywords sind gut, Keywords brauchen wir immer und überall.

Wirklich? Immer und überall?

In deiner Mail solltest du eher sparsam damit umgehen, denn sonst kann es ganz schnell passieren, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landet, obwohl du alle anderen Tipps beherzigt hast.

Denn häufig vorkommende Keywords werden von Spambots oft missbräuchlich genutzt. Um diesen Missbrauch zu verhindern, werden spezielle Keyword-Filter eingesetzt, die dann eventuell fälschlicherweise dass auch dein Newsletter im Spam-Ordner landet.

Neben der eher spärlichen Verwendung von Keywords solltest du im Text deiner Mail (so wie auch schon im Betreff) typische Werbebegriffe, unnötige Satzzeichen und Großschreibung vermeiden.

 

 

HTML und Grafiken

Grundsätzlich hast du die Möglichkeit, deinen Newsletter im Text-Format, im HTML-Format oder im Multipart-Format zu verschicken.

 

Reines Textformat

Beim reinen Text-Format hast du, wie der Name schon sagt, nur die Möglichkeit Text zu erstellen. Mit Grafiken und Formatierungen, wie zum Beispiel Schriftarten oder Farben kannst du hier also nicht arbeiten.

Dein Nachteil: deine Mails sehen nicht wirklich schön aus und du kannst nur sehr wenig Information hineinpacken, da es sonst schnell unübersichtlich wird.

Dein Vorteil: deine Email wird normalerweise nicht im Spam-Ordner landen! 🙂

 

Reines HTML-Format

Im HTML-Format sind dir nahezu keine Grenzen gesetzt: du kannst verschiedene Schriftarten, Schriftgrößen, Schriftfarben & Hintergrundfarben einstellen. Du kannst Grafiken hochladen und direkt von diesen auf deine Webseite verlinken. Außerdem kannst verschiedene Textblöcke in unterschiedlichen Formaten einfügen.

 

Das klingt toll, nicht wahr?!

 

Dein Vorteil: Dein Newsletter sieht super aus und dir stehen unendlich viele Möglichkeiten der Gestaltung zur Verfügung.

Dein Nachteil:

  • Dein Newsletter sieht auf deinem Computer wirklich toll aus. Doch wie sieht das bei deinen Empfängern aus? Die Darstellung in anderen Email-Clients kannst du nicht beeinflussen. Und so kann es ganz schnell mal passieren, dass deine Mail bei deinen Empfängern komplett verzerrt wird
  • Bei Verwendung von HTML und vielen Grafiken ist die Wahrscheinlichkeit, dass dein Newsletter im Spam-Ordner landen wird sehr hoch!

 

Multipart-Format

Das Multipart-Format ist eine Kombination aus den beiden anderen Formaten. Hierbei werden das Text-Format und das HTML-Format in eine gemeinsame Email „verpackt.“ So wird denjenigen Empfängern, die das HTML-Format anzeigen lassen können auch dieses zur Verfügung gestellt und die anderen bekommen das für sie passende Textformat.

Aber keine Angst: für dich bedeutet das nicht den doppelten Aufwand. Du erstellst ganz normal deine Mail im HTML-Format und diese wird dann automatisch in das Text-Format umgewandelt.

Mein Tipp:

Du musst für dich selbst entscheiden, wie wichtig eine schöne Darstellung deines Newsletters für dich ist. Wenn es dein größtes Ziel ist, nicht im Spam-Ordner zu landen, dann ist das Text-Format sicher die richtige Wahl.

Wenn du aber nicht auf die Formatierung und schöne Bilder verzichten willst, dann nutze das Multipart-Format. Achte dabei aber darauf, nicht mehr Grafiken einzubauen, als unbedingt nötig. Der Textteil sollte gegenüber dem HTML und dem Grafikteil überwiegen.

 

 

Rechtliche Bedingungen

Du weißt sicherlich, dass man einige rechtliche Bedingungen beachten sollte, wenn man einen Newsletter verschicken möchte. Darunter fällt auch der gut sichtbare Link zur Abbestellung des Newsletters.

Fehlt dieser, wird deine Mail sehr schnell im Spam-Ordner landen.

TIPP: Bei Nutzung eines Email-Dienstes, wie Mailchimp oder Cleverreach wird dieser Link automatisch eingefügt und du brauchst dir keine Gedanken mehr darum machen.

 

 

Fazit

Keiner von uns kann in die Spam-Filter hineinschauen. Zur Sicherheit der Empfänger werden die Kriterien zudem stetig angepasst. Wenn du dich aber an diese 7 Tipps hältst, hast du eine sehr gute Chance, dass dein Newsletter bei den meisten deiner Empfänger auch wirklich ankommt.

Auch hier gilt: Probieren geht über Studieren. Teste, was für dich und dein Business am besten klappt. Und hole dir auch auf jeden Fall Feedback von deinen Empfängern ein:

  • Ist die Mail angekommen oder im Spam-Ordner gelandet?
  • Wie wird die reine Text-Formatierung wahrgenommen?
  • Bieten Grafiken einen echten Mehrwert für deine Empfänger?

 

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei der Erstellung und dem Verschicken deines Newsletters! 🙂

Newsletter im Spam-Ordner

Ramona

Ramona

Social Media Expertin

Ramona ist Beraterin für das Thema Marketing. Sie unterstützt (Klein-)Unternehmer, Freiberufler und Blogger dabei, ihre individuelle (Online-) Marketingstrategie zu entwickeln.
Auf ihrem Blog www.marketingbiene.de steht sie dir mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

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Wie du die Öffnungsrate deines Newsletters steigerst

Öffnungsrate Newsletter

Du hast dir über Monate eine Email-Liste aufgebaut? Du hast einen Newsletter mit ansprechendem Design und tolle Inhalten erstellt? Und trotzdem liegt deine Öffnungsrate im unteren Bereich?
Ich kann dich verstehen – so etwas kann wirklich sehr frustrierend sein. In so einem Newsletter steckt meist stundenlange Arbeit. Doch was bringt das Ganze, wenn niemand den Inhalt sieht?
Auch wenn du das bestimmt schon gefühlte 100x gehört hast:

„The money is in the list“

Deshalb solltest du dich auf keinen Fall entmutigen lassen und weiterhin fleißig Email-Abonnenten sammeln, tolle Inhalte erstellen und Newsletter versenden!

 

Wenn du diese Tipps beherzigst, ist die Öffnungsrate deines nächsten Newsletters garantiert schon höher:

 

Betreff

Der Betreff ist das A&O im Email Marketing. Der Betreff ist das erste, was deine Abonnenten von deiner Mail sehen.
Du kennst das ja: für den persönliche ersten Eindruck hat man nur wenige Sekunden Zeit. Und so ist das auch mit dem Betreff deines Newsletters.

 

Heutzutage wird man mit Mails regelrecht überschwemmt. Wir haben gelernt, über die verschiedenen Betreffzeilen der vielen Mails zu scannen und innerhalb von Sekundenbruchteilen zu entscheiden, welche wir öffnen und welche nicht. Dein Newsletter hat also nur eine Chance von ein paar Millisekunden, um das Interesse deiner Abonnenten zu wecken.
Es ist natürlich wichtig, dass der Leser den Inhalt der Mail auf den ersten Blick erkennt. Es ist aber noch viel wichtiger, dass der Leser auf den ersten Blick den Nutzen für ihn erkennt. Du musst in deinem Betreff also diese Fragen beantworten:

 

– Warum soll ich diese Mail öffnen?
– Welchen Nutzen bringt mir das Öffnen der Mail?

 

11 Tipps wie du mit effektiveren Betreffzeilen deine Öffnungsraten steigerst, findest du in einem gelungenen Artikel der edialog GmbH.


Segmentieren der Abonnenten

Du hast inzwischen sicherlich einige Abonnenten in deiner Email-Liste. Doch ich wette, dass sich nicht alle über das gleiche Formular eingetragen haben, oder? 😉
Du hast bestimmt ein relativ allgemein gehaltenes Formular zur Newsletteranmeldung auf deiner Seite. So beispielsweise:

 

 

Hier tragen sich diejenigen Nutzer ein, die den Inhalt deiner Seite, deine Produkte oder deine Dienstleistung interessant finden. Dies sind meiner Meinung nach die wertvollsten Abonnenten, denn sie interessieren sich wirklich für dein Angebot und wollen regelmäßig von dir informiert werden.

 

Verschiedene Arten von Abonnenten

 

Dann gibt es noch diejenigen, die sich in deine Liste eintragen, um etwas zu bekommen. Dies kann beispielsweise ein kostenloses Ebook, eine Checkliste, ein Video oder ein Podcast sein. Diese sogenannten Freebies dienen im Endeffekt nur dazu, deine Email-Liste auszubauen. Diese Abonnenten können wertvoll sein, müssen aber nicht. Unter ihnen können sich ein paar richtige Schätze befinden, die es gilt herauszufiltern. Der Großteil hat aber wahrscheinlich nur etwas Kostenloses abgreifen wollen.
Es gibt natürlich noch mehr Möglichkeiten, um die Zahl seiner Abonnenten zu erhöhen. Aber bleiben wir mal bei diesen beiden.

 

Verschiedene Motive

 

Die beiden Gruppen haben unterschiedliche Motive und bevorzugen somit auch unterschiedliche Inhalte. Deshalb empfiehlt es sich schon bei der Integration deiner Formulare auf deiner Webseite verschiedene Gruppen zu bilden.
So hast du im Anschluss die Möglichkeit, beiden Gruppen jeweils auf sie zugeschnittene Newsletter zukommen zu lassen und somit deine Öffnungsrate zu steigern.


Frequenz variieren

Wie oft solltest du deinen Newsletter verschicken?
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Gibt man diese in eine Suchmaschine ein, erhält man Antworten. Viele Antworten. Viele verschiedene Antworten.
Die einen sagen, dass man mehrmals wöchentlich einen Newsletter verschicken soll. Andere sind der Meinung, dass einmal pro Woche ausreicht und wieder andere behaupten, dass es reicht einmal im Monat eine Mail an seine potentiellen Kunden zu verschicken.

 

Doch wer hat nun Recht?

Ich muss dich leider enttäuschen: ich weiß es nicht.
Ich denke, dass sich das Ganze nicht so einfach pauschalisieren lässt. Je nach Branche, Produkt oder Dienstleitung hat man verschiedene Abonnenten.
Du freust dich bestimmt, wenn du jede Woche zweimal günstige Angebote für deinen nächsten Sommerurlaub erhältst, oder? Das weckt das Fernweh und man sieht sich sowieso gerne Bilder von Palmen, Strand und Meer an.
Würdest du aber jede Woche von deinem Steuerberater hören wollen? Ich glaube ja eher nicht – da wird man nur daran erinnert, dass man ja eigentlich viel zu viel von seinem hart erarbeiteten Geld abgeben muss.

 

Mein Tipp

 

Hier gilt: probieren geht über studieren. Du solltest über mehrere Monate hinweg einfach testen, was für dein Geschäft am besten funktioniert.
Variiere regelmäßig die Frequenz und beobachte dabei deine Öffnungsrate. So wirst du relativ schnell herausfinden können, was für dich am besten funktioniert.

 

 

Zeitpunkt und Wetter

 

Du fragst dich jetzt bestimmt, was das Wetter mit deinem Newsletter zu tun hat, oder?

 

Ich behaupte: ziemlich viel.

 

Aber kommen wir nun erst einmal zum Zeitpunkt. Es ist entscheidend zu welcher Tageszeit du deinen Newsletter verschickst. Und dann hängt die Höhe deiner Öffnungsrate natürlich auch noch davon ab, ob Wochenende ist oder nicht.

 

Doch auch hier will und kann ich wieder keine allgemeingültige Aussage treffen.
Wenn du im B2B-Bereich unterwegs bist, ist es wahrscheinlich besser deinen Newsletter während der normalen Geschäftszeiten zu versenden. Doch auch hier kann man wieder unterscheiden: sprichst du beispielsweise hauptsächlich Führungskräfte an, ist ein anderes Zeitfenster sinnvoll, als bei der Ansprache von Auszubildenden.
Im B2C – Bereich bieten sich dagegen der Feierabend und das Wochenende an, da hier die meisten Leute Zeit haben. Aber was ist, wenn du beispielsweise hauptsächlich Personen in Elternzeit als Abonnenten hast?

 

Aber kommen wir nun zum Wetter

 

Und beim Wetter können wir eigentlich auch die Jahreszeit mit einschließen. Im Dezember ist 18:00 Uhr nämlich etwas völlig anderes als 18:00 Uhr um Juli.
Bei schönem Wetter ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Abonnenten nach ihrem Arbeitstag noch unterwegs sind größer, als wenn es regnet oder schneit.
Auch dies ist bei der Planung der Uhrzeit zu beachten, um deine Öffnungsraten zu steigern.
Hier gilt das Gleiche wie bei der Frequenz: je nach Branche, Produkt oder Dienstleistung ist der ideale Zeitpunkt für den Versand deines Newsletters unterschiedlich. Und auch der Einfluss des Wetters und der Jahreszeit werden von Business zu Business variieren. Probiere einfach aus, was für dich funktioniert.

 

 

Fazit

Ich hätte dir gerne ein Geheimrezept für eine hohe Öffnungsrate deines Newsletters an die Hand gegeben. Doch du siehst – das ist eigentlich nicht möglich.
Du musst bei der Planung deines Newsletter so viele verschiedene Faktoren berücksichtigen, dass man keinen allgemeingültigen Fahrplan erstellen kann. Und du darfst nie vergessen: einer dieser Faktoren ist der Mensch. Dein Abonnent. Dein potentieller Kunde.
Und wie wir alle wissen, kann man das Verhalten eines Menschen nicht planen. Denn jeder ist anders. Und das ist gut so.

 

Öffnungsrate

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